Hochbeet Fragen über Fragen – wir bieten „Hochbeet ultimative Tipps“

Beste Hochbeet Tipps vom Nutzgarten-Ratgeber. Wir unterstützen und informieren hier im Bereich "Hochbeete FAQ's" und in den "Berichten zum Gärtnern". Häufige Fragen rund ums Hochbeet finden Antworten und Ratschläge, oft aus eigener Erfahrung. Vollständigkeit ist nicht unser Bestreben. Wir wollen "querbeet" und "durch's Gartenjahr" mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Hochbeet Praxis

Welche Vorteile bietet das Hochbeet?

Es ist schon sehr bequem, vielleicht ein wenig „Luxus“, aufrecht zu gärtnern. Rückenschonendes Arbeiten, nicht nur für Menschen mit Rückenproblemen.
Hochbeete aus Lärche bieten Wärme. Man mag es kaum glauben, aber die 80 cm Höhenunterschied zwischen der Pflanze im Bodenbeet und der im Hochbeet bewirken Einiges. Direkt an der Erdoberfläche ist der Luftdruck am höchsten. Durch die Sonneneinstrahlung wird die Dichte der Luft geringer – durch die geringere Dichte ist die warme Luft leichter und steigt auf. Fazit – die Temperatur im Hochbeet liegt immer über der bodennahen Temperatur des Bodenbeetes.
Jeder, der schon mal einen Kompost umgesetzt und die Temperatur fühlen konnte, hat gemerkt, dass durch den Zersetzungsprozess Wärme, teilweise Hitze entsteht. Die erhöhten Temperaturen fördern Bodenlebewesen und helfen den Jungpflanzen, Fuß zu fassen. Saatgut keimt schneller.
Kompost ist das Stichwort – hier entsteht organischer Dünger, der zur Bodenverbesserung auf die Beete verteilt wird. Im Hochbeet steht dieser hervorragende Dünger ausschließlich den Pflanzen im Beet zur Verfügung.
Schutz vor Schnecken und Wühlmäusen ist in der Höhe einfacher, als auf der flachen Erde.
Zu guter Letzt – Sie ernten jede Menge Salat und Gemüse - ungespritzt, gesund und schmackhaft. Bio-Gemüse aus dem eigenen Garten. Nachhaltiger kann Essen kaum sein.

Was ist eigentlich ein Hochbeet?

Ein Hochbeet ist eine erhöhte Beet- bzw. Anbaufläche im Garten. Hochbeete dienen vor allem der Kultivierung von Gemüse, Salat und Kräutern. Hochbeete werden mit verschiedensten verrottbaren Gartenabfällen schichtweise befüllt. Die oberste Schicht ist dabei immer die nutzbare Humusschicht.

Hochbeet auf Beton?

Setze ich ein neues Hochbeet nicht auf einen gewachsenen Boden, sondern auf einen „verdichteten Untergrund“ wie Beton oder Steinpflaster, ist für einen Wasserablauf unbedingt zu sorgen, Reichlich grobes Ast-Material am Boden, besser eine Drainage-Schicht aus Bims oder Hohlziegel lässt überflüssiges Wasser ablaufen.

Hochbeet aus Lärchenholz

Kiefer/Fichte oder Lärchenholz kämpfen um den Platz im Ihrem Garten. Kiefer/Fichte sind klare Nummer 1, wenn es sich um ein Preiswertes Hochbeet für einen Einsteiger handelt, der sich nicht sicher ist, ob er beim Gärtnern bleibt.
Das von Oudoro eingesetzte Lärchenholz entstammt aus der regionalen Waldwirtschaft, vornehmlich aus der Eifel und wird im Gegensatz zu vielen Angeboten aus Weichhölzern nicht aus Osteuropa oder gar Asien importiert.
Das wohlriechende Holz der Lärche ist wohl eines der schwersten einheimischen Nadelhölzer. Der hohe Harzanteil der europäischen Lärche (Larex dicidua) bildet einen natürlicher Wetterschutz.
Lt. „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ bietet die Lärche mit der groben Borke zahlreichen Tier- und vor allem Insektenarten einen Lebensraum; Baumläufer und Meisen wissen deren Verstecke am Baum zu nutzen. Erste Untersuchungen der Insektenwelt der Baumkronen zeigen eine große Artenvielfalt.

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Hochbeet aus Stein

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Welche Hochbeet Alternativen gibt es?

Hochbeete, Hügelbeete, vertikales Gärtnern, LKW-Reifen, Paletten. Vielfältige, schräge, interessante und schöne Hochbeete - Oudoro-Pinwand bei Pinterest

Hochbeet selber bauen - Hochbeet DIY

DIY – „Do ist Yourself“ im Garten fängt bei vielen mit dem Hochbeet an. Wer über handwerkliche Erfahrung verfügt, kann sich mit dem Eigenbau auseinandersetzen. Dielen aus dem Baumarkt oder Holzpaletten sind leicht verfügbar und können zur funktionierenden Selbstversorgung beitragen.
Besonders wichtig ist es, dass es stabil und fachmännisch gebaut ist. Ein Hochbeet-Bausatz aus 4 cmm starken Lärchenholz ist einfach aufzubauen – DIY ist spätestens beim Füllen gefragt, denn der Inhalt eines 2 x 1 m langen Hochbeetes muss besorgt werden und wird zwischen 600 – 1.000 kg liegen

Gärten für Menschen mit Demenz

Nicht immer ist es möglich, Gärten für demente Menschen anzulegen. Alternativen können Hochbeete oder Tischbeete sein. In den Sinnesgärten, Sinnesbeeten werden die Sinne angeregt – Riechen, Tasten, Schmecken.

Alte, verschüttete, aber vertraute Erinnerungen werden wachgerüttelt. An die Gerüche unserer Kindheit können wir uns bis an das Lebensende erinnern. Man kennt die Düfte und Aromen von Liebstöckel, Rosmarin, Knoblauch, Sellerie aus dem Garten oder vom Würzen der Speisen.

Aromen und Gerüche können das Wohlbefinden positiv beeinflussen Nachweislich beruhigt schon der Duft von Lavendelblüten und hebt die Stimmung.

Hochbeet mit Kinder bauen

Leider ist es so, dass viele Kinder Obst, Salat und Gemüse nur noch abgepackt aus dem Supermarkt kennen. Abhilfe kann hier ein Hoch- oder Kräuterbeet schaffen. Für Kinder ist eine Höhe von 45 – 60 cm ausreichend. So bringen Sie die Natur den Kindern nahe. Kombinieren Sie den Start mit Jungpflanzen und Saatgut. Die Beobachtung des Wachstums ist für die „Naturdetektive“ von Beginn an vielfältiger.

Praktische Tipps zur Pflege des Holzrahmens

Das von Oudoro eingesetzte Lärchenholz ist nicht vorbehandelt. Das ist auch richtig und so gewollt. Chemische Stoffe würden durch die Temperaturunterschiede und die Feuchtigkeit auf Dauer ausgewaschen und könnten in die Erde und somit durch die Bodenlebewesen in die Pflanze und damit in den Nahrungskreislauf gelangen. Das wollen wir verhindern.

Die eingesetzte Lärche ist aufgrund des hohen Harzgehaltes von Natur aus außerordentlich dauerhaft, wetterfest und schön. Es muss nicht gestrichen werden. Ohne Behandlung bekommt das Holz eine leichte Patina – Holz und Pflanzen im Garten sind halt Natur. Wer den Naturfarbton erhalten will, sollte zu einem Öl greifen – mit den oben beschriebenen Konsequenzen. Bei der Nutzung des Hochbeetes für Zierpflanzen gibt es keine Bedenken.

Die im Vergleich zu Fichten/Kieferhölzern lange Lebenszeit von 8 – 15 Jahren bei Lärchenholz hängt sehr stark von den äußeren Umständen ab. Hintergrundbelüftung, Feuchtigkeitsablauf, Sonneneinstrahlung nehmen einen erheblichen Einfluss auf die Lebensdauer.

 

Hochbeet befüllen und pflanzen...

 

Hochbeet für Tomaten

Tomaten fühlen sich in einem warmen und feuchten Hochbeet besonders wohl. Als Starkzehrer entziehen sie dem Boden Nährstoffe und Mineralien, vor allem Stickstoff. Dort wo sich Brennnessel am wohlsten fühlen, findet man stickstoffhaltigen Boden. Selbst hergestellt Brennnesseljauche löst den Stickstoff und gibt diesen mit anderen Nährstoffen an den Boden rsp. die Tomate ab. Sie werden eine tolle und schmackhafte Ernte haben.

Wie Hochbeet bepflanzen

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Wie Gemüse im Hochbeet anbauen

Viel Gemüse auf wenig Fläche anbauen – könnte ein Ziel der Bepflanzung sein. Um die Fläche effektiv zu nutzen, meistens sind es ja gerade mal zwei Quadratmeter, empfehle ich eine Reihenpflanzung. Wie schon bei dicht pflanzen angesprochen, auch die finalen Wuchshöhen achten. Eine bunte Mischung von Salat- und Gemüsepflanzen erschwert es Schädlingen den Weg zu ihren „Lieblingen“ zu finden. Pflanzvorschläge oder Aussaatvorschläge helfen sicherlich.

Hochbeet zu nass

Das was an natürlichem Wasser von oben kommt, wird ein richtig aufgestelltes Hochbeet besser verarbeiten wie ein normales Bodenbeet. Ganz einfach deshalb, weil der Boden viel humoser und lockerer ist und somit deutlich mehr Wasser aufnehmen kann.
Setze ich ein neues Hochbeet nicht auf einen gewachsenen Boden, sondern auf einen „verdichteten Untergrund“ wie Beton oder Steinpflaster, ist für einen Wasserablauf unbedingt zu sorgen, Reichlich grobes Ast-Material am Boden, besser eine Drainage-Schicht aus Bims oder Hohlziegel lässt überflüssiges Wasser ablaufen.

Hochbeet wie dicht bepflanzen

Es ist das Ziel, über das ganze Gartenjahr bei Lust und Bedarf zu ernten. Die Frühjahrssonne heizt das Beet rasch auf und das Wachstum beginnt deutlich früher. Im Gegensatz zum Bodenbeet wirkt die Wärme nicht nur von Oben, sondern auch von den Seiten.
Eine Mischkultur in unterschiedlichen Wuchshöhen im Hochbeet sollte jeden Quadratzentimeter ausnutzen. Die Erfahrung zeigt weitere Vorteile einer engen Bepflanzung auf. Die Schattenbildung hemmt die Keimung von „Wildkräutern“, unterbindet den Wuchs und die Verdunstung von Feuchtigkeit wird deutlich reduziert.

Hochbeet richtig befüllen, aber wie?

Bei der Befüllung sollten wir unterscheiden, ob es sich um ein klassisches Hochbeet von ca. 80 cm Höhe handelt, oder ob wir es mit einem Kräuterhochbeet / Kräuterbeet zu tun haben. Beim Klassiker sieht die Befüllung wie folgt aus

  • Grober Gehölzschnitt
  • Feiner Gehölzschnitt
  • Grünschnitt / Rasen
  • Unreifer Kompost / Mutterboden
  • Reifer Kompost
  • Substrate Wurmhumus / Bims
Wie Hochbeet düngen?

Im „Klostergarten“ gibt es bis auf einen speziellen Obst/Beerendünger keine konventionellen chemischen Dünger. Die Erfahrung zeigt, dass Kompost, Wurmhumus und „selbstgebraute Jauchen“ nicht nur ausreichen, sondern viel preiswerter sind, als das Düngerangebot im Gartencenter.
Wenn darüber hinaus Dünger benötigt wird, um die Pflanzen mit lebensnotwendigen Nährstoffen zu versorgen, sollte organischer Dünger präferiert werden. Organische Dünger bestehen aus pflanzlichen und tierischen Abfallprodukten (z. B. Horn- und Knochenmehl). Mikroorganismen im Boden öffnen und setzen die „Abfall“-Produkte um, bevor die Pflanzwurzeln davon profitieren können. Wenn organische Dünger, sollten diese vor der Bepflanzung eingebracht werden.
Weniger ist manchmal mehr.

 

Garten extras ...

 

Schädlinge im Garten

Kahle Stengel und Löcher im Blattwerk sind ein sicheres Zeichen für Schädlinge im Garten.
Sicher in jedem Garten wird es die bekanntesten von Ihnen geben. Wühlmäuse, Nacktschnecken und Blattläuse. Wichtig ist, den Verursacher zu erkennen und gezielt zu bekämpfen. Bitte keine Chemiekeule gegen alles …
Im „Klostergarten“ nutzen wir die Stärke der Natur, um sich gegen diese Feinde zu wehren. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass man gewisse Ernteausfälle hinnehmen muss.
Hochbeete bieten elementare Vorteile gegenüber Bodenbeeten, vor allem was die Schädlinge betrifft. Das Hochbeet ist ein „Hochsicherheitstrakt“ zum Schutz der Pflanzen. Der Boden des Hochbeetes schließt mit einem engmaschigen verschweißten Drahtgewebe ab. Ein Zugriff auf die leckeren Wurzeln, der Lieblingsspeise der kleinen Nager bleibt verwehrt.
Eine Höhe von 80 cm ist für die Schnecken beschwerlich aber nicht unmöglich zu erreichen. Wer keine Rückstände von Schneckenkorn in seinen Salaten essen möchte, der sollte in der Dämmerung immer mal wieder die Beete abscannen. Wer Jung- oder Topfpflanzen ins Hochbeet setzt, sollte diese schon nach Schnecken oder deren Eier (runde weiße. verklebte Kügelchen) absuchen. Oft werden die Schnecken hierüber importiert.